Frankfurter Start-up PanocularAI startet zwei neue Produkte
Das in Frankfurt ansässige KI-Start-up PanocularAI launcht zwei neue, sich ergänzende Produktlinien. Diese ermöglichen KI-Anwendungen direkt auf Endgeräten. In welchen Fällen Kunden davon profitieren.
© Pexels/Tara Winstead
Das Frankfurter KI-Start-up PanocularAI hat zwei neue Produktlinien vorgestellt. Mit der ersten Linie bietet das Start-up PanoVLM und PanoLM, neue Vision-Language- und Language-Modelle. Anders als viele große KI-Modelle, die nur in Verbindung mit Rechenzentren funktionieren, sind die Modelle von PanocularAI speziell dafür konzipiert, direkt auf Endgeräten wie Kameras, Sensoren, Industriemaschinen oder mobilen Geräten zu laufen - ohne ständig an die Cloud angebunden zu sein. Damit mache man seine Kunden unabhängiger von externer Infrastruktur, betont das Start-up in einer Mitteilung.
Einsatzfelder sind unter anderem Fahrerassistenzsysteme und autonome Roboter
Als Einsatzfelder für seine neuen Modelle nennt das Start-up unter anderem Fahrerassistenzsysteme, die Bild- und Umgebungserkennung in Echtzeit und ohne Verzögerung durch Cloud-Anbindung benötigen, autonome Roboter in Logistik, Produktion und Service, die auch ohne ständige Serveranbindung funktionieren sollen oder die datenschutzkonforme Überwachung im Gesundheits- und Pflegebereich, etwa zur Sturzerkennung und Notfallüberwachung in Krankenhäusern und Pflegeheimen. "Viele Unternehmen scheitern beim praktischen KI-Einsatz nicht an der Idee, sondern an den Kosten und der technischen Komplexität", betont das Start-up in einer Mitteilung. "Gerade angesichts wachsender Diskussionen über digitale Souveränität in Europa positioniert sich PanocularAI als Anbieter, der es Unternehmen ermöglicht, KI-Technologie einzusetzen, ohne die Kontrolle über Daten und Infrastruktur an externe Anbieter abzugeben."
PanocularAI stellt neue Plattform für das Training großer KI-Modelle zur Verfügung
Dazu soll auch die zweite neue Produktlinie von PanocularAI beitragen. Mit PanoFabric bietet das Start-up eine Plattform für verteiltes Rechnen (Distributed Computing) für das Training großer KI-Modelle. Ursprünglich hatte das Start-up PanoFabric für den internen Gebrauch entwickelt, um seine eigenen Trainingskosten zu senken. Nun stellen die Frankfurter die Technologie auch anderen Unternehmen zur Verfügung. Mit den beiden neuen Produkten will PanocularAI, gegründet 2025 als Spin-Off der TU Darmstadt und mittlerweile in Frankfurt ansässig, dabei helfen, bezahlbare und souveräne Recheninfrastruktur sowie leichtgewichtige, praxistaugliche KI-Modelle aus einer Hand zur Verfügung zu stellen.
Weitere Informationen zu PanocularAI gibt es auf der Webseite des Start-ups. Start-ups, die Interesse daran haben, Märkte auf dem afrikanischen Kontinent für sich zu erschließen, können sich noch bis zum 11. September bewerben, um Teil der deutschen Start-up-Delegation für den German-African Business Summit zu werden. Mehr Informationen dazu gibt es in unserem ausführlichen Beitrag.
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